Lesen ist das eine, außerdem bereite ich mich momentan auf die btk vor. Und zudem bin ich ständig unterwegs, ob nun auf Flohmärkten, Musikveranstaltungen oder einfach nur mit dem Fahrrad neue Gegenden erkunden. Zum Beispiel Kreuzberg, so langsam weiß ich warum dieser Stadtteil so beliebt ist und mein Drang dort zu wohnen steigt stetig – steigt stetig, gute Wortwahl…
Übrigens Wortwahl, vielleicht ist es dem ein oder anderen schon aufgefallen. Ich versuche hier auf deutsch zu schreiben – in deutsch das übe ich noch – das heißt, ich benutze Begriffe wie Open Air, Crowd, dancen, crazy, stylisch, Website und weitere nicht, sondern versuche deutsche Begriffe zu finden. Wir haben eine so vielfältige und schöne Sprache und sollten diese nicht einfach so verkommen lassen.
Also, ich bin dann mal wieder unterwegs. Und was macht ihr so?
Edit: Unten in den Kommentaren hat der Emanuel sehr sehr lesenswerte Links gepostet. UNBEDINGT LESEN!!
Dieses Mal wurde ich vom Fritz Radio für die Sendung Trackback interviewt. Um genau zu
sein ging es um den Teil “Blogger Privat”, wo jede Woche ein/e Blogger/in vorgestellt wird.
Und weil Amy&Pink einfach zu unpersönlich ist und mehr ein Magazin ist, wurde ich ausgewählt. Ein wenig Glück war da wohl im Spiel, denn eigentlich schlägt die Person (in dem Fall Teresa) von letzter Woche die/den Blogger/in für diese Woche vor, doch anscheinend hatten die keine Zeit.
Zum Interview, wer zwischen den ganzen “ääähhmms” und “sozusagens” und der schlechten Geräuschkulisse irgendwas versteht und ich nicht nur vollkommenen Quatsch geredet habe, dem wünsche ich viel Spaß beim hören. Und meine Stimme klingt in echt noch viel schöner!
Nächste Woche gibt es dann Max von Abgeschirmt.com oder Sara von findingberlin.com zu hören.
Die ganze Sendung findet ihr auf dem Trackback Blog. Themen diese Woche waren Gamescom, Internetsucht, Facebook/StudiVZ Aussteiger, falls es jemanden interessiert.
Ich werde hier jetzt kein Statement schreiben, denn eigentlich wurde alles gesagt und die ganze Aufregung ist lächerlich. Ehrlich.
Aber ich habe etwas viel besseres entdeckt, man kann mit Google Streetview auch Kunst machen.
Um genauer zu sein macht es Matt Bucher auf seinem Tumblr Blog. Am Anfang dachte ich an einen Fälschung, doch nach 20 Seiten fand ich dann diesen Artikel, in dem Matt beschreibt wie es dazu kam und was seine Gedanken dazu sind. Mittlerweile sind es 53 Seiten mit Screenshots von Menschen, Merkwürdigem, Landschaften, Gebäuden und allem anderen was man von der Straße aus sehen kann.
Und ein wenig freue ich mich schon drauf wenn Matt auch Fotos aus Deutschland postet.
Leider kann man die Videos nicht einbinden, geschweige haben sie einzelne Links um hier ordentlich auf ein Paar hinweisen zu können. Deshalb kann ich euch nur ans Herz legen auf die Digital Bomb Seite zu gehen und ein wenig die Bombe zu drehen, Videos anschauen und sich fragen was das Alles soll und wieso. Es sind kleine Interviews mit Menschen die in irgendeiner Weise mit dem Internet zu tun haben.
Über einen Umweg, die normale Arte+7 Seite, kann man doch Videos einbinden. Hier also ein Interview mit Alexis Ohanian, dem Erfinder von reddit.
Lesli Hall
Lars Bastholm
Digital Bomb wurde von Panoplie realisiert, die noch weitere hübsche Projekte gemacht haben.
Für das neue Album The Way Out von der Band The Books haben Nick Zammuto und Paul de Jong einen Tumblr Blog gestartet. Dort werden keine Songs oder Snippets gepostet, sondern Anekdoten erzählt. Hier kann man wahrscheinlich viel mehr über die Songs erfahren als auf jedem Konzert, aus jedem Interview oder Video. Hier mal ein kleiner Auszug.
The percussion was made by recording brushes on my pine desk, then applying several layers of reverb to the sound, cutting and reversing, applying a “Leslie” type envelope filter, and using an 808 kick with most of the high end removed. There’s a bit of acoustic guitar and cello as well, with a spaced out chorus that I sang and applied sweeping mids to. If you listen very carefully you’ll also here a countdown. Counting is a part of most styles of meditation so it made sense. It’s also a bit of a nod to Boards of Canada, who I listened to incessantly in the late nineties, especially “Music Has the Right To Children”.
Wer also viel Zeit hat und richtig tief in die Songs eintauchen will, viel Spaß auf thebooksmusic.tumblr.com
Und für Alle die The Books nicht kennen, hier noch ein Song von ihrem alten Album Lost And Safe
Eigentlich hatte ich vor irgendwas super witziges zu schreiben, wie mir das ganze Sommerloch Gefasel auf den Wecker geht. Aber dieses Jahr haben wir ja eigentlich garkeins, da wäre: der IKEA Katalog 2011, BP, Eva Herman, Loveparade, Wikileaks, Jugendgewalt, Mexikanische Drogenkartelle, China VS. Google, Toy Story 3, Inception, Kachelmann ist frei, Lothar Matthäus, Berlusconi, Khedira wechselt zu Real Madrid und der IKEA Katalog… Habe ich was vergessen?
Ob nun Nationalgeographic, Newsweek, der NewYorker oder Terry, der alte Lustmolch.
Irgendwie sind alle in der kleinen Welt nur niemand verbindet es mit dem Rest der Welt.
Ok, doch es gibt Ausnahmen. Christoph hat einfach seinen alten Blog ins Tumblrversum
übertragen mit allen alten Beiträgen und selben Layout.
Einziger Verlust ist die Kommentarfunktion, scheint aber kaum zu stören.
Das interessante an Tumblr ist eigentlich das Gefühl man verpasst garnichts. Ob man nun auf verliebte Paare, nackte Brüste oder auf Foodspotting steht, für jeden Geschmack ist etwas dabei.
Ein wundervolles und detailverliebtes Interview-Magazin welches grade mal ein Woche jung ist.
Doch die zwei Beiträge sind mehr als überzeugend. Grain & Gram setzen auf individuelles Layout
für jedes einzelne Interview. Beim Ersten ist es noch eine Infografik und bei dem zweiten Herren ein hübsches Video(siehe unten). Warum es sich als “The New Gentleman’s Journal” bezeichnet ist mir noch ein Rätsel, denn es gibt sicherlich auch genauso interessante Frauen. Schade das es noch keine weiteren Info’s zu dem Projekt gibt, aber ich sollte lieber nichts sagen…schließlich gibt es auch noch keine Infos zu meiner Person. (weiterlesen …)
Lange habe ich überlegt. Viel zu viel Zeit mit kleinen Dingen vertan und dann wurde auch noch das liebe Geld ein Problem. Fast drei Monate mit der Suche nach einem richtigen Namen verschwendet. Aber es hat jetzt endlich geklappt.
Es wurde echt Zeit!
Nach nun mehr als einem Jahr spiele ich schon mit dem Gedanken auch einen eigenen Blog zu haben. Viele Ideen, Anfänge(wie einen blogspot blog) und Gedanken habe ich mir gemacht. Was willst du eigentlich mit einem Blog machen? Worum soll es gehen?
Um meine Zukunft, hauptsächlich. Und um den Weg dahin.
Klingt jetzt noch nicht so spannend?
Ich hoffe darauf hier in Berlin Visuelle Kommunikation studieren zu können, und falls das nicht klappt dann halt nächstes Jahr. Nein, ich spinne nicht, nur weil ich mich nicht an tausenden anderen Unis auch noch beworben habe. Der einfache Grund ist, ich will nicht in Karlsruhe, Mannheim, Düsseldorf oder sonst wo studieren (vielleicht aber in Weimar oder Hamburg). Berlin ist einfach so groß und bunt, bietet zahlreiche Möglichkeiten und überrascht einen dann doch immer wieder. Zudem ist es meine Heimat und irgendwie zog es mich einfach hier her zurück, auch wenn ich Hamburg vermisse. (weiterlesen …)